Darjeeling Tee

Kaum ein Tee ist weltweit so bekannt geworden, wie der Darjeeling. Wir wollen hier zeigen, was dem Tee seinen überragenden Ruf beschert hat, welche Geschichte hinter der Region Darjeeling und dem gleichnamigen Tee steckt und wie Sie ihn richtig genießen können.

Was ist der Darjeeling Tee und wo kommt er her?

Wenn die Briten mehrfach täglich ihr Nationalgetränk, den Tee zu sich nehmen, dann handelt es sich oft um den Darjeeling Tee aus dem indischen Bundesstaat Bengal. Der berühmte Tee bezog seinen Namen von der Stadt Darjeeling, in deren unmittelbarer Umgebung der Tee bis heute angebaut wird. Es gilt als das einzige echte Anbaugebiet für den legendären Tee und es liegt im Nordosten von Indien. Darjeeling Stadt ist heute das Zentrum des indischen Tee-Exportes. Jährlich werden von dort in alle Welt über 8.000 Tonnen Tee versendet. Die Region Darjeeling hat heute ungefähr 1,5 Mio Einwohner und sie umfasst eine Fläche von 3000 km².

Die einzelnen Tee-Blätter werden auch heute noch mit der Hand geerntet. Es müssen rund 2.000 Teeblätter gepflückt werden, um eine Ausbeute von 100 Gramm Darjeeling Tee zu erreichen. Das Gelände der Teegärten liegt in bergigen Höhenlagen und ist nicht einfach zu bearbeiten. In Darjeeling wird der auf der ganzen Welt berühmte gleichnamige Tee angebaut.

Der Botaniker Archibald Campbell und die Geschichte des Darjeeling Tees

Der Distrikt Darjeeling gilt als das Zentrum des bengalischen Teeanbaus und er lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wer je in die Region Darjeeling gereist ist, weiß, dass die Landschaft zu Füßen des Himalaja Gebirges sehr idyllisch und reizvoll ist. Die Briten, die Indien als Kolonialmacht besetzt hatten, wussten um die Schönheit und das gute kühl-feuchte Klima und wählten die schöne Region als erfrischenden Sommersitz zwischen üppigen Teeplantagen, exotischen Blumenteppichen und Reisterrassen, die sich an den Hängen des Himalaja Gebirges entlangziehen.

Es ist der britische Botaniker Archibald Campbell, der eine entscheidenden Rolle in der Geschichte und Verbreitung des Darjeeling Tees spielt. Als leidenschaftlicher Teeliebhaber wagte er sich auf seiner Farm in Darjeeling Stadt an die Kreuzung diverser Teesorten heran. Campbell war im Rahmen seiner Forschungsreisen nach Indien gekommen. ER fand heraus, dass sowohl das besondere Klima vor Ort als
auch die Anbau- und Erntemethoden in Darjeeling einen ganz besonders wohlschmeckenden Tee hervorbrachten. Sein Tee überzeugte sogar Experten, die von der Regierung nach Darjeeling zur Überprüfung gesandt worden waren. Schnell stellte sich die Frage, wie man diesen wunderbaren Tee in größerer Menge anbauen könnte. Das Problem hierbei lag in der Logistik, denn die Region war in der
Geburtsstunde des Tees nur spärlich besiedelt und kaum erschlossen, was sich natürlich auch in einer geringen Anzahl an potenziellen Arbeitskräften niederschlug. Dazu kamen die Besonderheiten des Geländes, das sehr bergig und unzugänglich war. Dennoch war der hier gewonnene Tee derartig wohlschmeckend und bekömmlich, dass nach und nach immer mehr Plantagen gegründet und aufgebaut
wurden, um den besonderen Darjeeling Tee anzubauen. Die britische Kolonialmacht entsendete zunehmend mehr Arbeiter in die Region, um den Anbau, die Ernte und den Export des legendären Tees ankurbeln zu können.

Man könnte also auch sagen, dass der Darjeeling Tee eher ein britischer Tee als ein indischer ist, denn es waren die Engländer, die ihn züchteten, tranken und später als ihr Nationalgetränk kürten. Ganze 30 Teegärten entstanden schon im 19. Jahrhundert bis zum Jahre 1880. Heute hat sich der Teeanbau in der Region Darjeeling auf 87 Teegärten und 70.000 dort arbeitende Plantagenarbeiter*innen gesteigert und der berühmte Darjeeling Tee wird weltweit exportiert.

Der Darjeeling Tee wird in sieben Tälern der Region angebaut. Diese Täler sind landschaftlich sehr idyllisch und entführen Reisende in eine längst vergangene Welt. Die Täler liegen im Schatten des mächtigen Himalaja Gebirges und bieten ein reizvolles und angenehmes Klima. Der Teeanbau profitiert von den besonders mineralstoffreichen Böden. Der als Darjeeling Tee bekannte und besondere Schwarztee, entfaltet eine hell-goldene Farbe in der Tasse und schmeckt angenehm blumig mit einem Hauch von Muskat.

Am Fuße des dritthöchsten Bergs der Welt, dem Kangchendzönga, liegt die Region Darjeeling

Informationen über die Region Darjeeling in Indien

Wer Indien bereist, sollte sich auch eine Visite in der Region Darjeeling gönnen. Sowohl die Stadt als auch die gesamte Region sind nicht nur klimatisch sehr angenehm, auch von der viktorianisch geprägten Architektur bis hin zu den mit Orchideen und Rhododendren bewachsenen Hügeln und Hängen, zeigt sich eine sehr liebliche und idyllische Gegend rund um Darjeeling. Die gleichnamige Stadt wird auch als „Queen of Hill Stations“ bezeichnet und sie bietet einen einmaligen Ausblick auf den Kangchendzönga . Begeben Sie sich zu den Zeiten des Sonnenauf- oder untergangs zu dem Aussichtspunkt „Tiger Hill“ und genießen Sie die einmaligen Ausblicke. Darjeeling gilt außerdem als Ausgangspunkt für Trekkingreisen und Bergexpeditionen in das Himalaya Gebirge.

Was macht den Tee so besonders?

Es sind die Hochlage und das spezielle, sehr gemäßigte Klima, das ideale Bedingungen für den Teeanbau bietet. Die Temperaturen übersteigen auch im Sommer nicht die Marke von 20 Grad Celsius und es herrschen auch keine großen Unterschiede zwischen der Tag- und der Nachttemperatur. Das alles sorgt dafür, dass die empfindlichen Teepflanzen langsam wachsen können und so auch ihr Aroma in Ruhe entfalten können. Auch die spezielle Steillage an den Hängen der Teegärten sorgt dafür, dass die Pflanzen ideal vom Sonnenlicht beschienen werden. Regelmäßige Feuchtigkeit durch Regen und eine ideale Bodenbeschaffenheit tun ihr Übriges, um dem Tee sein feines Aroma zu geben.
Übrigens unterscheidet sich das Aroma in den unterschiedlichen Erntejahren. Wie beim Wein bilden sich die klimatischen Besonderheiten eines jeden Jahres im Geschmack ab.

Der Champagner unter den Tees

Der sogenannte Second Flush Darjeeling wird zwischen Mai und Juni geerntet und scheint aufgebrüht in bernstein- und karamellfarben. Der Tee dieser Sommerpflückung weist neben samtig-blumigen Nuancen auch einen leicht würzig-kräftigen Geschmack auf und besticht durch einzigartige Muskataromen im Abgang. Diese einzig Da die Region Darjeeling auf circa 2000 Metern über dem Meeresspiegel liegt, herrscht eine geringe Sauerstoffkonzentration in der Luft vor. Das führt dazu, dass die Teepflanzen langsamer wachsen und wenn intensiver Sonnenschein dazu kommt, so entwickelt sich ein sehr reiches und blumiges Aroma in den Teeblättern. Nach der Ernte werden die Blätter sorgfältig gerollt und gewelkt. Dann folgt die Trocknung, die den Tee oxidieren lässt. So entwickelt sich der feine und aromatische Geschmack. Nicht zuletzt aufgrund des besonderen Geschmacks, der einmaligen Lage und des komplexen Anbaus, hat sich diese Teesorte den Beinamen „Champagner der Tees“ zweifelsohne verdient.

Wie wird der Darjeeling Tee am besten zubereitet?

  • Nehmen Sie 1-2 Teelöffel pro Tasse (ca. 250 ml) bzw. 4-8 Teelöffel bei einer Kanne mit einem Liter Wasser
  • Nachdem Sie das Wasser bei 100 Grad zum Kochen gebracht haben, lassen Sie es für einen kurzen Moment stehen und geben es dann über den Tee
  • Achten Sie auf weiches Wasser für die Teezubereitung
  • Lassen Sie den Tee ca. 3 und nicht länger als 5 Minuten ziehen
  • Wenn Sie eine Kanne nutzen, dann achten Sie bitte darauf, dass der Deckel geöffnet ist, damit der Dampf entweichen kann

Die Boteanicals Komposition No. 43 kombiniert erstklassigen Darjeeling mit edlen Rosen und fruchtigen Himbeeren

Unsere Neu-Interpretation des Darjeelings

In unserer Komposition No. 43 bildet der delikate Second Flush Darjeeling die Grundlage für einen ganz besonderen Genuss. Die duftenden Rosenblüten aus Pakistan unterstreichen die blumigen Nuancen des Darjeelings, während die serbischen Himbeeren das Geschmackserlebnis mit fruchtigen, süß-sauren Noten ideal abrunden. Genau wie bei allen anderen Kompositionen von Boteanicals arbeiten wir ausschließlich mit herausragenden Bio-Zutaten, welche in liebevoller Handarbeit gelesen, gemischt und konfektioniert werden. Da unsere Schätze der Flora etwas ganz Besonderes sind, haben wir diesen auch in ganz besonderen Dosen verpackt. Dank des integrierten Innendeckels wird das wertvolle Aroma des Tees nach jedem Genuss aufs Neue geschützt. Das edle Design der Dose lädt darüber hinaus dazu ein, die Dose auch nach der letzten Tasse Teegenuss dauerhaft wiederzuverwenden.

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